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    <title>My private Idaho : Rubrik:Heimatepisoden</title>
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    <title>My private Idaho</title>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/5174698/">
    <title>Familienmarathon</title>
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    <description>Home Sweet Home. Gelobt seien die eigenen 4 Wände. Herr gib mir Kraft, die gestern angefressenen Kalorien schnellstmöglich zu verbrennen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß gar nicht, ob es ein Fluch oder ein Segen ist, daß mein Vater und der entsprechende Gegenmensch auf Herrn P.&apos;s Seite an einem Tag Geburtstag haben. Kann praktisch sein ... aber auch die Hölle ... nämlich dann, wenn der Sitzmarathon zunächst morgens beim väterlichen Frühshoppen (harrgh ... ich schwöre, ein versehentlicher Verschreiber) beginnt, und mit einer abendlichen Sitzfleischtirade im schwiegerelterlichen Zuhause endet. &lt;br /&gt;
Herr P. hat mir übrigens untersagt, über seine Verwandtschaft zu schreiben ... er meinte, viele kämen nicht gut dabei weg ... och komm ... nicht mal über die vollschlanke Tante B. die sich ständig über ihre Leibesfülle beklagt, aber bekennt, daß man Essen auch als Witwens*x bezeichnen könnte und die dicke Bauschwarte des Krustenbratens als das Königreich deutscher Kochkunst bezeichnet? Naja ... also ich könnte mit jedem einzelnen die schönsten Charakterstudien vollziehen. Aber was solls ... bleib ich halt bei meinen eigenen Leuten ... durchgeknallte Tanten und Onkels habe ich wirklich selber genug *g* ... (kleiner Paranoia-Anfall ... also wenn das jemand hier liest ... ich hab euch aber alle wirklich lieb ... gell) ... &lt;br /&gt;
Aber es geht eben nix über die Familie von Herrn P. ... seine Großmutter mütterlicherseits hat nämlich mindestens 10 mal die Fruchtblase aufgepumpt und jetzt leben sie über den ganzen Kontinent verteilt ... angeblich soll es sogar besuchenswerte Tanten auf Sizilien geben. Hm ... was hält uns ab?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos. Noch eine Woche arbeiten ... dann beginnt eine 14-tägige arbeitsfreie Zeit ... ich möchte es aber vorsichtigerweise noch nicht als Urlaub bezeichnen, da Urlaub in jedem Fall einen mindestens 45 minüten Blick auf das blaue Meer beinhaltet. Nun ja, wir haben uns ein knappes Budget geschnürt und erlauben uns irgendwann in der nächsten Woche mal einen kleinen Ritt irgendwohin ... wohin genau wissen wir selbst noch nicht, aber am Ende reicht es ja vielleich doch noch für einen Cappuccino in der Sonne ... hach wär dat schön.</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 schlepp</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-07T13:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4874305/">
    <title>Augenbrauen-Problematik</title>
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    <description>Der Rest der Woche verlief unaufgeregt mit furchtbar viel Arbeit, in der ich, wenn ich ganz ganz ganz ehrlich bin, gerade ein bisschen zu ertrinken drohe. Das blöde daran ist außerdem, daß ich das jetzt anfange gedanklich mit nach Hause zu nehmen, abschalten fällt da schwer. Daran möchte ich also etwas ändern. &lt;br /&gt;
Gestern Abend war auch mal wieder Party angesagt. Es war eigentlich ein schöner Abend. Dennoch, und auch das ist nichts neues, löst es immer wieder leichte Beklemmungen in mir aus, wenn der ganze Raum voller Mütter und tobender Kinder steckt. Wenn ich sehe, daß sich ein kleines Mädchen liebevoll an ihre Mutter drückt, dann spüre ich sie auch, diese riesengroßen Muttergefühle. Zefix. Warum hab ich jetzt nen Kloß im Hals?&lt;br /&gt;
Naja, irgendwann waren die Kinder weg, die Mütter waren fast alles gesprächige kettenrauchende Partytrinkerinnnen und ich habe meinen Jägermeister aus einer Biene-Maja-Tasse getrunken. Lustig war das. Ich habe sogar so viel geraucht, daß ich heute eine probiert habe und sie vorzeitig ausgemacht habe, das ist gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war ich mit meiner Mutter in Schleppdorf sage und schreibe fast 5 Stunden shoppen. Das ist das gute an einer Kleinstadt, man kennt nicht nur jeden Winkel im Ort, sondern auch jede noch so verwinkelte Ecke im Klamottengeschäft. Es gab wieder eine Handvoll Oberteile (von denen nur eins gestreift ist ;-) und ein paar Kleinigkeiten für die Gesichtsbemalung. War übrigens mal wieder lustig, wie sich zwei Parfümtussis angeekelt meine Augenbrauen anblickten und mir dringend einen Zupftermin aufschwatzen wollten. Meine Güte, ist ja nicht so, daß ich Schamh*are über den Augen trage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr P. möchte heute Abend schon wieder weggehen. Ich glaube ich möchte das glaube ich nicht. Oder doch?</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-19T17:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4729774/">
    <title>Rosarote Spinnenträume</title>
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    <description>War wirklich ein schöner Umzug heute. Hat Spaß gemacht, und weil ich mich heute mal wieder in so einer wohligen &quot;heitateita&quot; Stimmung befinde, war ich auch allem gegenüber sehr positiv gestimmt. Auch wenn nicht alles in gleichmäßig abgemessenen Rechteckumzugskisten verpackt war, und auch wenn sich keine Kette gebildet hat ;-) Was mich *schnüff* an Umzügen *heul* immer so erfreut, *rotz* ist die ... Tat*schnief*sache, daß alle *schneeeeuz* an einem Strang ziehen ... und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten *flenn*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Holt Contenance zurück, schüttelt sich, setzt sich aufrecht hin.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Abend ist chillen im elterlichen Gästebett angesagt und mehr muß auch gar nicht sein. Es wird ohnehin darauf hinaus laufen, daß ich mich in Herrn P.&apos;s rechten Oberarm einkuhle, um dann nur wenige Minuten später einzudusseln. Hoffentlich hab ich keine Spinnenträume mehr, die nehmen nämlich in letzter Zeit überhand. Neulich ... eine ähnliche Schlafsituation ... bin ich mal wieder fest davon überzeugt, nicht zu träumen, als sich eine tellergroße schwarze Riesenspinne mit furchterregenden Tentakeln über das Laken in Richtung meiner oberen Körperhälfte macht. Wie von der eben beschriebenen Tarantel gestochen saß ich plötzlich (real) aufrecht im Bett und habe einen angsterfüllten spitzen Schrei ausgestoßen, der mit Sicherheit die Nachbarn erschreckt hat. Nun ja, mir kanns egal sein, es fällt im Zweifelsfall sowieso auf Herrn P. zurück *g*.</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-23T16:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4728105/">
    <title>Altersverkettungen</title>
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    <description>Es ist zum Sesselpupsen. Schon wieder bin ich, ohne daß ich es eigentlich beabsichtigt habe, in Schleppdorf gelandet. Wir sind nämlich morgen als Umzugshelfer eingeteilt. Das ist das Kreuz, wenn man Freunde unter 30 hat ;-) ... Naja die werden auch noch ruhig und legen ihr Ei bald an einen festen Wohnsitz. &lt;br /&gt;
Ich muß ja sagen, daß ich (mal abgesehen von meinem Elternhaus) mit unserer jetzigen Wohnung einen persönlichen Rekord aufgestellt habe, schon 3 1/2 Jahre an einem Ort. Respekt *klopft-sich-auf-die-Schulter*. Und mit Herrn P. bin ich auch schon 5 1/2 Jahre zusammen ... ich werde wirklich ruhig und &lt;strike&gt;spiessig&lt;/strike&gt; gediegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja für morgen heißt das jedenfalls, um 8.00 Uhr aufstehen, an einem Samstag ... eine Unverschämtheit, schwer arbeitende Menschen an einem Samstag so früh antanzen zu lassen (achtung Humor). Schlimm ist es ja dann immer, wenn man als Umzugshelfer verpflichtet wird, aber der Umziehende vergessen hat, noch andere zu fragen. Am besten ausgerüstet war diesbezüglich Frau M. ... ich glaube das war die bisherige Höchstleistung. Es waren soviele Menschen am Start, daß man beim &quot;Kette bilden&quot; eigentlich nur noch die Arme ausstrecken mußte. Apropos Kette bilden ... das kapiert man hierzulande genau so wenig wie das vernünftige Einfädeln an einer Fahrbahnverengung. Naja, dann werde ich eben wieder mein Megaphon und meine Bootcamp-Stimme mitnehmen ... dann wird das schon flutschen. IST-DAS-KLAR! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stillgestanden.</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 schlepp</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-22T19:24:00Z</dc:date>
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    <title>Kunstfaserland</title>
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    <description>Jetzt weiß ich endlich was mich an Karneval so stört, es ist die Kombination aus erbärmlicher Musik und der übertriebenen Ansammlung von Polyacryl. Ich konnte es nie in Worte fassen, aber jetzt bin ich sicher ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch begab sich am gestrigen Abend, daß sich vier partyhungrige Schlepp- und Exilschleppdorfer an der Straßenecke trafen, um in gewohnt heimischer Kneipenumgebung ein paar Runden Billard zu spielen (wobei ich denke, daß der Kugelsport als solcher überbewertet wird). Also zog ich mich mit Frau R. an die Theke zurück wo wir unsere Expedition ins Glasinnere begannen. &lt;br /&gt;
Zu einem anständigen Schleppdorfer Kneipenabend gehört es natürlich, die Lokalität mehrere Male zu wechseln. (Der neueste Trend sind ja Kneipen mit abgetrennten Raucherräumen) In der nächsten Trinkhalle bekamen wir einen Stehtisch und ich konnte mein ausgeprägtes altersgerechtes Sitzbedürfnis immerhin mit einem großen Stapel aufgetürmter Stuhlauflagen befriedigen. Etwas unpraktisch ... aber das wurde mit steigender Trinkgeschwindigkeit zur Nebensache. &lt;br /&gt;
Gegen halb 1 zogen wir laut !singend! (fast alle Teilnehmer waren über/umdie 40) in Richtung Eventhalle, an der zuvor gerade ein Höhepunkt der karnevalesken Absurditäten beendet wurde ... eine &lt;u&gt;Fremden&lt;/u&gt;sitzung *steckt-sich-finger-in-hals*.&lt;br /&gt;
Eija, ich mache ja alles mit. Was solls. Kennt dich ja keiner - halt, hier liegt der Fehler, sehr wohl kennt mich da wer. Nicht jeder. Aber einige. Ist ja schließlich eine Kleinstadt. Leider war ich mir dessen gestern Nacht nicht bewußt. &lt;br /&gt;
Das Betreten der Halle kam einem dann vor wie der Anfang zum Song &quot;Club Tropicana&quot; von Wham. Immer lauter werdend erschien die fröhliche Schunkelmusik, bis sich beim Öffnen der zweiflügeligen Hallentüren der Musik-und-Polyacrylorgasmus vor meinen Augen entlud. Eine Riesenstimmung im Saal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schnell ein paar Trinkmarken gekauft und unters Volk gemischt. Hat immer so was revolutionäres, so unverkleidet auf einer Faschingsveranstaltung ;-) (wobei ich nicht sagen will, daß es mir nicht auch hin und wieder Spaß macht, mich lustig anzuziehen). Dennoch, es war ein unglaublich witziger Abend, beim wilden Tanzen mit Herrn P&apos;s Busenfreund Herrn H. habe ich sicher auch einige Kalorien verbrannt und auf dem Heimweg (habe schon um halb 5 abgebremst) ... torkelnd, dem Sportplatz-Memorial-Walk habe ich sanft auf mich eingeredet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Schdimmd ... hier habbichschonma geggnuudschd .... hck ... und hiäää (jewoll) ... hier hck ...!&quot; - To be continued ...</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-03T15:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4669750/">
    <title>Verführung Volljähriger</title>
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    <description>Heute sind wir mal wieder in Schleppdorf. Herr P. schon seit Donnerstag, um sich dem örtlichen Weiberfaschingsgetümmel anzuschließen. Ich bin gestern nachgekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bin ich dann mit meiner Mutter in die gefürchtete Schleppdorfer Innenstadt gegangen. Man könnte ja meinen in so einem kleinen Ort gäbe es keinerlei Verführungsmöglichkeiten für das weibliche Shoppingbedürfnis. Mitnichten. Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Und so betraten meine Mutter und ich gegen halb eins ein einschlägiges Fachgeschäft für Damenoberbekleidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wolle ja nur mal nach einer Jeans schauen ... und ob ich schon die neue Abteilung gesehen hätte. Nö sag ich, aber wir schauen mal:&lt;br /&gt;
Sackzement, genau so ein schwarzes Kleid habe ich schon immer &lt;strike&gt;gebraucht&lt;/strike&gt; gesucht. Mist, es passt. Aha ... und drunter ... jaja ein Streifenhemdchen ... richtig, so etwas habe ich noch gar nicht, zumindestens nicht in dieser Farbkombination ... auch und dieses hier, das hat so schöne lange Arme ... und das erst ... ach und wenn ich schon mal hierbin, haben Sie Jeansröcke? Irgendwann war ich ganz außer Atem. Ich sagte ich müsse erstmal nachrechnen. Ich kalkulierte also messerscharf, zog die frische Gehaltserhöhung in Betracht und ließ es dem Februar zugute kommen, daß er ja schließlich auch zwei Tage weniger hat. Also sortierte ich die Hälfte auf den Verkaufstresen und trennte mich schweren Herzens von diesem wunderschönen Oberteil (mal etwas ganz anderes) ... da setzte die erlernte Verkäuferinnentaktik wieder ein. Sie hielt mir das Teil vor die Nase, fing an zu reden wie ein Wasserfall, während das Oberteil (wie die Karotte vor dem Hasen) hin und herdengelte. Sie hing es zurück auf den Ständer. Auf einmal wurde ich traurig. Das arme Ding. Hängt es da so mutterseelenalleine. Ich denke also ... keine Angst, Mami holt dich da raus. Und so kam es, daß ich trotz aller meiner Sparvorsätze ein kleines Vermögen aus meiner Plastikkarte herausquetschte. &lt;br /&gt;
Meiner Mutter ging es nicht viel anders. Beim Verlassen des Geschäftes merkte Sie nur an: &quot;Schon wieder so viel Geld ausgegeben. Eigentlich wollte ich nur eine Jeans kaufen!&quot; &lt;br /&gt;
Ich entgegnete: &quot;Was soll ich denn da sagen? Hm? Ich wollte gar nichts kaufen!&quot; Und so liefen wir mit einem schlechten Gewissen zurück ins Eltenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ein ordentliches schlechtes Gewissen gehört zu einem anständigen Shoppingerlebnis einfach dazu. Sonst macht es doch überhaupt keinen Spaß. Ach und all die schönen Sachen ... was ziehe ich nur zuerst an?</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://schlepplog.twoday.net/topics/Heimatepisoden&quot;&gt;Heimatepisoden&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 schlepp</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-02T17:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4436128/">
    <title>Luftgitarre</title>
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    <description>Dank Herrn P.&apos;s ausgezeicneten Kontakten zur örtlichen Lokalprominenz durften wir ja am gestrigen Ringelpietz teilnehmen. &lt;br /&gt;
Der Beginn des Abends in einem typischen Schleppdorfer Ambiente zog sich zunächst sehr schleppend dahin. Ich war furchtbar müde, Herr P. fühle sich nicht wohl. Ob es an der Nußbaumgetäfelten Wandverkleidung lag ... wir wissen es nicht. Ich beobachtete gelangweilt die restlichen Partygäste, bewunderte die vielen rausgewachsenen Dauerwellen (hier werden sie tatsächlich noch verabreicht) ... Hier sollten wir also einen ganzen Abend verbringen. Wir blieben skeptisch. Der Alkohol begann zu fließen. Ich war so müde, daß ich eigentlich heim wollte. Schlepp die Bremse. &lt;br /&gt;
Die Musik lief ... der Alkohol floß, irgendwann begann jemand auf Asbach-Cola umzuschwenken. Die Laune begann sich zu heben. Der tote Hund schien überwunden. Ich spürte einen leichten Bewegungsdrang. Leider wollte der engagierte DJ nicht so, wie wir wollten. Angebermäßig tauchte er mit mehreren Koffern voller CD&apos;s auf, wobei wahrscheinlich eine Compilation ausgewählter Bravo-Feten-Hits gereicht hätte. Artig hörten wir uns durch das Programm, geduldig ertrugen wir die übliche Schleppdorfer-Dorfdisko-Trilogie, bestehend aus: 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;City - Am Fenster&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Bots - 7 Tage lang&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Opus - Live is live&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Mit steigendem Alkoholpegel und steigendem Bewegungsdrang sank allerdings die Akzeptanzschwelle und spätestens bei &quot;Staying Alive&quot; zog es uns auf die Tanzfläche, wo wir fortan die meiste Zeit des restlichen Abends verbringen sollten. Irgendwann ließen Herr P. und ich uns sogar zu einem Luftgitarren Solo hinreißen, umklatscht von einigen umstehenden Partygästen *autsch*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Es war ein grandioser Abend.&lt;br /&gt;
Schlußfolgerung: Erst ein erbittertes Ankämpfen gegen den toten Hund macht eine solch ausgelassene Stimmung möglich, auch wenn das Ambiente Zweifel läßt.&lt;br /&gt;
Zukunftsprognose: Fortsetzung folgt.</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4433039/">
    <title>Heimat</title>
    <link>http://schlepplog.twoday.net/stories/4433039/</link>
    <description>Mir ist furchtbar fad. Was soll ich nur hier im Hause meiner Eltern machen. Eben habe ich versucht in &quot;die Stadt&quot; zu gehen ... das haben wir früher immer so gesagt, es war sicher nicht so gemeint, denn &quot;Stadt&quot; trifft es irgendwie nicht ganz. Naja immerhin gibt es hier eine Handvoll Klamottenläden, ein Schuhgeschäft. Haufenweise Bäckereien, Mobilfunkanbieter und Optiker (wie in jeder deutschen Fußgängerzone) ... eine großzügige Filiale eines Kaffeerösters sowie diverse Nippesläden. &lt;br /&gt;
Meistens reicht das aus, um mein Shoppingbedürfnis an einem Samstag Vormittag zu befriedigen. Leider habe ich es irgendwie verpennt (im wahrsten Sinne des Wortes), rechtzeitig das Haus zu verlassen, so schlossen um Punkt vier die Geschäfte direkt vor meiner Nase und ich schlich mutterseelenalleine im Nieselmatsch um die Häuser. &lt;br /&gt;
Achja ... richtig ... bevor ich das alles tun konnte, hab ich mich natürlich erst mal ausgesperrt. Prima ... kein Mensch zuhause, draußen kalt ... wie gut, daß Schleppdorf so ein kleines familiäres Nest ist, selbstverständlich haben die Nachbarn meiner Eltern schon seit langem einen Schlüssel ... wenn sie mich auch nicht sofort erkannt haben ...</description>
    <dc:creator>schlepp</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://schlepplog.twoday.net/stories/4432668/">
    <title>Lokalprominenz</title>
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    <description>Gestern Abend hat mich der Herr P. direkt von der Arbeit aufgeladen und mit nach Schleppdorf verfrachtet, inclusive Katzen sind wir nun auf Heimaturlaub. Viel mitbekommen hab ich davon allerdings noch nicht, da ich gestern Abend gegen 9 in einen Tiefschlaf verfallen bin, der erst heute gegen 2 Uhr mittags beendet wurde. Keine Ahnung, mir war so danach. Momental fühle ich mich etwas rammdösig, was hoffentlich bald vergeht, denn heute Abend sind wir auf das gesellschaftliche Top-Event in Schleppdorf eingeladen. Es handelt sich um den Geburtstag einer Lokalprominenz und wir dürfen dabei sein (hoffentlich gibts Häppchen). &lt;br /&gt;
Nachdem ich jetzt nun seit mehr als drei Wochen erkältet bin (ja ... richtig, immer noch ... jetzt hab ich nen Schnupfen), möchte ich mich doch endlich mal wieder unters Volk mischen. Mir wäre schon wichtig, auch mal wieder außerhalb von Blümchentapete und Perserteppich zu kommunizieren.</description>
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