Kunstfaserland
Jetzt weiß ich endlich was mich an Karneval so stört, es ist die Kombination aus erbärmlicher Musik und der übertriebenen Ansammlung von Polyacryl. Ich konnte es nie in Worte fassen, aber jetzt bin ich sicher ...
Dennoch begab sich am gestrigen Abend, daß sich vier partyhungrige Schlepp- und Exilschleppdorfer an der Straßenecke trafen, um in gewohnt heimischer Kneipenumgebung ein paar Runden Billard zu spielen (wobei ich denke, daß der Kugelsport als solcher überbewertet wird). Also zog ich mich mit Frau R. an die Theke zurück wo wir unsere Expedition ins Glasinnere begannen.
Zu einem anständigen Schleppdorfer Kneipenabend gehört es natürlich, die Lokalität mehrere Male zu wechseln. (Der neueste Trend sind ja Kneipen mit abgetrennten Raucherräumen) In der nächsten Trinkhalle bekamen wir einen Stehtisch und ich konnte mein ausgeprägtes altersgerechtes Sitzbedürfnis immerhin mit einem großen Stapel aufgetürmter Stuhlauflagen befriedigen. Etwas unpraktisch ... aber das wurde mit steigender Trinkgeschwindigkeit zur Nebensache.
Gegen halb 1 zogen wir laut !singend! (fast alle Teilnehmer waren über/umdie 40) in Richtung Eventhalle, an der zuvor gerade ein Höhepunkt der karnevalesken Absurditäten beendet wurde ... eine Fremdensitzung *steckt-sich-finger-in-hals*.
Eija, ich mache ja alles mit. Was solls. Kennt dich ja keiner - halt, hier liegt der Fehler, sehr wohl kennt mich da wer. Nicht jeder. Aber einige. Ist ja schließlich eine Kleinstadt. Leider war ich mir dessen gestern Nacht nicht bewußt.
Das Betreten der Halle kam einem dann vor wie der Anfang zum Song "Club Tropicana" von Wham. Immer lauter werdend erschien die fröhliche Schunkelmusik, bis sich beim Öffnen der zweiflügeligen Hallentüren der Musik-und-Polyacrylorgasmus vor meinen Augen entlud. Eine Riesenstimmung im Saal.
Also schnell ein paar Trinkmarken gekauft und unters Volk gemischt. Hat immer so was revolutionäres, so unverkleidet auf einer Faschingsveranstaltung ;-) (wobei ich nicht sagen will, daß es mir nicht auch hin und wieder Spaß macht, mich lustig anzuziehen). Dennoch, es war ein unglaublich witziger Abend, beim wilden Tanzen mit Herrn P's Busenfreund Herrn H. habe ich sicher auch einige Kalorien verbrannt und auf dem Heimweg (habe schon um halb 5 abgebremst) ... torkelnd, dem Sportplatz-Memorial-Walk habe ich sanft auf mich eingeredet:
"Schdimmd ... hier habbichschonma geggnuudschd .... hck ... und hiäää (jewoll) ... hier hck ...!" - To be continued ...
Dennoch begab sich am gestrigen Abend, daß sich vier partyhungrige Schlepp- und Exilschleppdorfer an der Straßenecke trafen, um in gewohnt heimischer Kneipenumgebung ein paar Runden Billard zu spielen (wobei ich denke, daß der Kugelsport als solcher überbewertet wird). Also zog ich mich mit Frau R. an die Theke zurück wo wir unsere Expedition ins Glasinnere begannen.
Zu einem anständigen Schleppdorfer Kneipenabend gehört es natürlich, die Lokalität mehrere Male zu wechseln. (Der neueste Trend sind ja Kneipen mit abgetrennten Raucherräumen) In der nächsten Trinkhalle bekamen wir einen Stehtisch und ich konnte mein ausgeprägtes altersgerechtes Sitzbedürfnis immerhin mit einem großen Stapel aufgetürmter Stuhlauflagen befriedigen. Etwas unpraktisch ... aber das wurde mit steigender Trinkgeschwindigkeit zur Nebensache.
Gegen halb 1 zogen wir laut !singend! (fast alle Teilnehmer waren über/umdie 40) in Richtung Eventhalle, an der zuvor gerade ein Höhepunkt der karnevalesken Absurditäten beendet wurde ... eine Fremdensitzung *steckt-sich-finger-in-hals*.
Eija, ich mache ja alles mit. Was solls. Kennt dich ja keiner - halt, hier liegt der Fehler, sehr wohl kennt mich da wer. Nicht jeder. Aber einige. Ist ja schließlich eine Kleinstadt. Leider war ich mir dessen gestern Nacht nicht bewußt.
Das Betreten der Halle kam einem dann vor wie der Anfang zum Song "Club Tropicana" von Wham. Immer lauter werdend erschien die fröhliche Schunkelmusik, bis sich beim Öffnen der zweiflügeligen Hallentüren der Musik-und-Polyacrylorgasmus vor meinen Augen entlud. Eine Riesenstimmung im Saal.
Also schnell ein paar Trinkmarken gekauft und unters Volk gemischt. Hat immer so was revolutionäres, so unverkleidet auf einer Faschingsveranstaltung ;-) (wobei ich nicht sagen will, daß es mir nicht auch hin und wieder Spaß macht, mich lustig anzuziehen). Dennoch, es war ein unglaublich witziger Abend, beim wilden Tanzen mit Herrn P's Busenfreund Herrn H. habe ich sicher auch einige Kalorien verbrannt und auf dem Heimweg (habe schon um halb 5 abgebremst) ... torkelnd, dem Sportplatz-Memorial-Walk habe ich sanft auf mich eingeredet:
"Schdimmd ... hier habbichschonma geggnuudschd .... hck ... und hiäää (jewoll) ... hier hck ...!" - To be continued ...
schlepp - 3. Feb, 16:46
einsortiert unter: Heimatepisoden
NibblesChris - 3. Feb, 21:32
Das sind mindestens 1.000.000 kcal abzujoggen, Frau Schlepp!
antworten
schlepp - 5. Feb, 19:40
War doch alles nur Flüssigkeit!








