Eigentlich ist dies kein Frustbeitrag, es passt nur gerade ins Konzept. Gestern Abend war nämlich unser kleiner Azubi bei uns im Hause Schlepp. Sie nennt mich oft Mamaschlepp, weil ich alte Kuh ja immerhin 20 Jahre mehr auf dem Puckel habe.
Jedenfalls war das sehr nett, das frustrierende daran war eigentlich, daß ich ihr beim Lernen für die Zwischenprüfung helfen wollte, ich mich aber nun an nix mehr erinnern konnte und dastand wie der letzte Tölpel. Verdammt. Was die alles wissen müssen heutzutage ;-)
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Alltagshäppchen
Über den gestrigen Arbeitstag brauche ich gar nicht weiter einzugehen. Es war stressig und völlig überfordernd. Multitasking war angesagt und das zählt nur bedingt zu meinen beliebtesten Gehirnsportarten.
Ich laufe also am Abend zu meinem steil am Hang geparkten Fahrzeug ... denke kurz über den schräggestelllten Betonpfosten an meiner Fahrzeugheck nach und wundere mich darüber, so knapp eingeparkt zu haben, was für eine Meisterleistung denke ich. Ich steige ein und meine Vermutung bestätigt sich, der Gang war draußen ... da einem zwei solche Mißgeschicke nicht an einem Tag passieren können gehe ich davon aus, daß der Gang von alleine rausgehüpft ist ;-)
(Später werden Leute fragen, ob denn nicht die Handbremse angezogen war und ich werde antworten, daß ich auch mit angezogener Handbremse prima Autofahren kann)
Seis drum. Ich stelle erleichtert fest, daß mein Auto nur eine kleine Delle abbekommen hat und daß da eben glücklicherweise der Betonpfosten war. Die vor meinem geistigen Auge aufflimmernden Bilder über mögliche Spätfolgen eines steil den Hang herunterbretternden Kleinwagens brennen sich kurzzeitig in meinem Kopf fest und jagen mir eiskalte Schauer über den Rücken. Von daher war es ein positives Erlebnis ... es hätte ja auch viel schlimmer kommen können.
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Dramatüten
Kollege 1 kommt an meinem Platz, baut sich hinter mir auf ... stellt eine doofe Frage auf die ich ungehalten, griesgrämig, nuschelig und schlecht gelaunt reagiere. Kollege zickt aber nicht rum, nimmt dankend meine gemurmelte Antwort an und verzieht sich wieder.
Kollege 2 von gegenüber rügt mich ... meint wieso ich jetzt so griesgrämig war. Ich denke nach ... erstarre in Ehrfurcht, fühle mich schlecht. Gehe zu Kollegen 1 und entschuldige mich.
Der sagt nur: "Wieso, wofür denn, war doch gar nix."
Ich schnauze zurück: "VERDAMMT, WIE KANN MAN NUR SO SCHEISS UNKOMPLIZIERT SEIN!"
Grinse und gehe zurück an meinen Arbeitsplatz.
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Bürosplitter
Gestern war einer dieser Tage ... den man ungerne nochmal erleben möchte, bin ich froh, daß ich nicht im Murmeltierfilm gefangen bin:
Montag Morgen ... 6.45 Uhr ... würde ich doofe Sprüche klopfen, würde ich jetzt sagen: Wenns Montag schon mit Aufstehen anfängt, wie schlimm kanns da werden.
Ich platziere mich jedenfalls mit einem tiefen Gähnen so etwa gegen 7.55 in der Fahrerkabine meines Fahrzeugs, drehe den Schlüssel ... und was passiert ... nüscht. Ich denke kurz nach ... mein Blick wendet sich nach links. Na prima. Licht angelassen. Ich schwöre, ich bin zwar ein hoffnungsloser Tollpatsch, aber das ist mir tatsächlich noch nie passiert. (Später werden alle fragen, daß es doch gepiepst hätte ... und ich werde sagen, daß ich schließlich nicht auf jedes Piepsen in meinem Innenohr reagieren kann!) ... Mit verzweifelten Schritten haste ich die Treppen nach oben zurück in die Wohnung, um Herrn P. aus dem wärmenden Federbett herauszudiskutieren ... was erstaunlicherweise zügig vonstatten ging.
Gemeinsam stellen wir also Minuten später unsere beiden Blechkisten knutschend gegenüber und ich verheddere ich mich hilflos irgendwo zwischen Bedienungsanleitung und Batteriepolen. Spätestens als ich anfing, die Klemmen des Starterkabels am Motorblock zu befestigen, hat Herr P. die Sache lieber selbst in die Hand genommen. Genau um 0.00 Uhr am 1.1.2000 konnte ich dann endlich vom Hof reiten ... und erstaunlicherweise ... durfte ich an einem ganz gewöhnlichen Montag Morgen den Einstieg ins neue Millenium noch einmal erleben.
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Dramatüten