Verführung Volljähriger
Heute sind wir mal wieder in Schleppdorf. Herr P. schon seit Donnerstag, um sich dem örtlichen Weiberfaschingsgetümmel anzuschließen. Ich bin gestern nachgekommen.
Heute bin ich dann mit meiner Mutter in die gefürchtete Schleppdorfer Innenstadt gegangen. Man könnte ja meinen in so einem kleinen Ort gäbe es keinerlei Verführungsmöglichkeiten für das weibliche Shoppingbedürfnis. Mitnichten. Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Und so betraten meine Mutter und ich gegen halb eins ein einschlägiges Fachgeschäft für Damenoberbekleidung.
Sie wolle ja nur mal nach einer Jeans schauen ... und ob ich schon die neue Abteilung gesehen hätte. Nö sag ich, aber wir schauen mal:
Sackzement, genau so ein schwarzes Kleid habe ich schon immergebraucht gesucht. Mist, es passt. Aha ... und drunter ... jaja ein Streifenhemdchen ... richtig, so etwas habe ich noch gar nicht, zumindestens nicht in dieser Farbkombination ... auch und dieses hier, das hat so schöne lange Arme ... und das erst ... ach und wenn ich schon mal hierbin, haben Sie Jeansröcke? Irgendwann war ich ganz außer Atem. Ich sagte ich müsse erstmal nachrechnen. Ich kalkulierte also messerscharf, zog die frische Gehaltserhöhung in Betracht und ließ es dem Februar zugute kommen, daß er ja schließlich auch zwei Tage weniger hat. Also sortierte ich die Hälfte auf den Verkaufstresen und trennte mich schweren Herzens von diesem wunderschönen Oberteil (mal etwas ganz anderes) ... da setzte die erlernte Verkäuferinnentaktik wieder ein. Sie hielt mir das Teil vor die Nase, fing an zu reden wie ein Wasserfall, während das Oberteil (wie die Karotte vor dem Hasen) hin und herdengelte. Sie hing es zurück auf den Ständer. Auf einmal wurde ich traurig. Das arme Ding. Hängt es da so mutterseelenalleine. Ich denke also ... keine Angst, Mami holt dich da raus. Und so kam es, daß ich trotz aller meiner Sparvorsätze ein kleines Vermögen aus meiner Plastikkarte herausquetschte.
Meiner Mutter ging es nicht viel anders. Beim Verlassen des Geschäftes merkte Sie nur an: "Schon wieder so viel Geld ausgegeben. Eigentlich wollte ich nur eine Jeans kaufen!"
Ich entgegnete: "Was soll ich denn da sagen? Hm? Ich wollte gar nichts kaufen!" Und so liefen wir mit einem schlechten Gewissen zurück ins Eltenhaus.
Fazit: Ein ordentliches schlechtes Gewissen gehört zu einem anständigen Shoppingerlebnis einfach dazu. Sonst macht es doch überhaupt keinen Spaß. Ach und all die schönen Sachen ... was ziehe ich nur zuerst an?
Heute bin ich dann mit meiner Mutter in die gefürchtete Schleppdorfer Innenstadt gegangen. Man könnte ja meinen in so einem kleinen Ort gäbe es keinerlei Verführungsmöglichkeiten für das weibliche Shoppingbedürfnis. Mitnichten. Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Und so betraten meine Mutter und ich gegen halb eins ein einschlägiges Fachgeschäft für Damenoberbekleidung.
Sie wolle ja nur mal nach einer Jeans schauen ... und ob ich schon die neue Abteilung gesehen hätte. Nö sag ich, aber wir schauen mal:
Sackzement, genau so ein schwarzes Kleid habe ich schon immer
Meiner Mutter ging es nicht viel anders. Beim Verlassen des Geschäftes merkte Sie nur an: "Schon wieder so viel Geld ausgegeben. Eigentlich wollte ich nur eine Jeans kaufen!"
Ich entgegnete: "Was soll ich denn da sagen? Hm? Ich wollte gar nichts kaufen!" Und so liefen wir mit einem schlechten Gewissen zurück ins Eltenhaus.
Fazit: Ein ordentliches schlechtes Gewissen gehört zu einem anständigen Shoppingerlebnis einfach dazu. Sonst macht es doch überhaupt keinen Spaß. Ach und all die schönen Sachen ... was ziehe ich nur zuerst an?
schlepp - 2. Feb, 18:10
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