Post-Punk
Wenn man an einem prominenten Samstag Abend im Kino einen Film sehen möchte, der schon im Vorfeld eine gewisse Popularität erreicht hat ... wenn dieser Film dann auch nur in einem einzigen Kino in Frankfurt läuft, ja dann muß man damit rechnen, daß einen vorm Eingang des Lichtspielhauses eine Schlange erwartet, wie man sie sonst nur kurz vor Heiligabend in der Deutschen Post vorfindet.

So warteten wir geduldig in der Schlange, hofften das Beste und ahnten das Dümmste, in der Schlange wurde gemurmelt (... hab schon um halb vier reserviert, waren die letzten Karten ...). Doch endlich drangekommen stellte sich heraus, daß die große Schar alleseamt den Film in Kino 2 sehen wollten. Glück gehabt. Also Karten und (Herrn P.'s verhasstes) Popcorn gekauft und auf die Ankunft von Frau M. und Herrn G. gewartet.
Ich fand den Film klasse. Auch wenn vieles nur an der Oberfläche angekratzt wurde. Gerade wenn man wie ich ein rudimentäres Halbwissen oder wie Frau M. ein gesundes Fachwissen zur Sache hat, dann hätte man vielleicht mehr ein Film über die Band Joy Division erwartet, es ging dann aber doch eher um den Sänger der Band ... und das war auch gut. Allerdings bin ich überzeugt davon, wäre der Film in Farbe gelaufen, dann wäre manche Oberflächlichkeit sicherlich augenscheinlicher geworden. Aber ich habe mich gut "amüsiert" (bei einem Film über Depressionen, Epilepsie und Selbstmord möglicherweise das falsche Wort ;-) ... und die Bilder in expressivem schwarz-weiß waren wunderschön. Ein gelungener Kinoabend, der anschließend mit der großen Abschlußbesprechung in der Kneipe um die Ecke vervollständigt wurde.

So warteten wir geduldig in der Schlange, hofften das Beste und ahnten das Dümmste, in der Schlange wurde gemurmelt (... hab schon um halb vier reserviert, waren die letzten Karten ...). Doch endlich drangekommen stellte sich heraus, daß die große Schar alleseamt den Film in Kino 2 sehen wollten. Glück gehabt. Also Karten und (Herrn P.'s verhasstes) Popcorn gekauft und auf die Ankunft von Frau M. und Herrn G. gewartet.
Ich fand den Film klasse. Auch wenn vieles nur an der Oberfläche angekratzt wurde. Gerade wenn man wie ich ein rudimentäres Halbwissen oder wie Frau M. ein gesundes Fachwissen zur Sache hat, dann hätte man vielleicht mehr ein Film über die Band Joy Division erwartet, es ging dann aber doch eher um den Sänger der Band ... und das war auch gut. Allerdings bin ich überzeugt davon, wäre der Film in Farbe gelaufen, dann wäre manche Oberflächlichkeit sicherlich augenscheinlicher geworden. Aber ich habe mich gut "amüsiert" (bei einem Film über Depressionen, Epilepsie und Selbstmord möglicherweise das falsche Wort ;-) ... und die Bilder in expressivem schwarz-weiß waren wunderschön. Ein gelungener Kinoabend, der anschließend mit der großen Abschlußbesprechung in der Kneipe um die Ecke vervollständigt wurde.
schlepp - 13. Jan, 11:59
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