Luftgitarre
Dank Herrn P.'s ausgezeicneten Kontakten zur örtlichen Lokalprominenz durften wir ja am gestrigen Ringelpietz teilnehmen.
Der Beginn des Abends in einem typischen Schleppdorfer Ambiente zog sich zunächst sehr schleppend dahin. Ich war furchtbar müde, Herr P. fühle sich nicht wohl. Ob es an der Nußbaumgetäfelten Wandverkleidung lag ... wir wissen es nicht. Ich beobachtete gelangweilt die restlichen Partygäste, bewunderte die vielen rausgewachsenen Dauerwellen (hier werden sie tatsächlich noch verabreicht) ... Hier sollten wir also einen ganzen Abend verbringen. Wir blieben skeptisch. Der Alkohol begann zu fließen. Ich war so müde, daß ich eigentlich heim wollte. Schlepp die Bremse.
Die Musik lief ... der Alkohol floß, irgendwann begann jemand auf Asbach-Cola umzuschwenken. Die Laune begann sich zu heben. Der tote Hund schien überwunden. Ich spürte einen leichten Bewegungsdrang. Leider wollte der engagierte DJ nicht so, wie wir wollten. Angebermäßig tauchte er mit mehreren Koffern voller CD's auf, wobei wahrscheinlich eine Compilation ausgewählter Bravo-Feten-Hits gereicht hätte. Artig hörten wir uns durch das Programm, geduldig ertrugen wir die übliche Schleppdorfer-Dorfdisko-Trilogie, bestehend aus:
Fazit: Es war ein grandioser Abend.
Schlußfolgerung: Erst ein erbittertes Ankämpfen gegen den toten Hund macht eine solch ausgelassene Stimmung möglich, auch wenn das Ambiente Zweifel läßt.
Zukunftsprognose: Fortsetzung folgt.
Der Beginn des Abends in einem typischen Schleppdorfer Ambiente zog sich zunächst sehr schleppend dahin. Ich war furchtbar müde, Herr P. fühle sich nicht wohl. Ob es an der Nußbaumgetäfelten Wandverkleidung lag ... wir wissen es nicht. Ich beobachtete gelangweilt die restlichen Partygäste, bewunderte die vielen rausgewachsenen Dauerwellen (hier werden sie tatsächlich noch verabreicht) ... Hier sollten wir also einen ganzen Abend verbringen. Wir blieben skeptisch. Der Alkohol begann zu fließen. Ich war so müde, daß ich eigentlich heim wollte. Schlepp die Bremse.
Die Musik lief ... der Alkohol floß, irgendwann begann jemand auf Asbach-Cola umzuschwenken. Die Laune begann sich zu heben. Der tote Hund schien überwunden. Ich spürte einen leichten Bewegungsdrang. Leider wollte der engagierte DJ nicht so, wie wir wollten. Angebermäßig tauchte er mit mehreren Koffern voller CD's auf, wobei wahrscheinlich eine Compilation ausgewählter Bravo-Feten-Hits gereicht hätte. Artig hörten wir uns durch das Programm, geduldig ertrugen wir die übliche Schleppdorfer-Dorfdisko-Trilogie, bestehend aus:
- City - Am Fenster
- Bots - 7 Tage lang
- Opus - Live is live
Fazit: Es war ein grandioser Abend.
Schlußfolgerung: Erst ein erbittertes Ankämpfen gegen den toten Hund macht eine solch ausgelassene Stimmung möglich, auch wenn das Ambiente Zweifel läßt.
Zukunftsprognose: Fortsetzung folgt.
schlepp - 11. Nov, 19:24
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